„Das andere (südliche) Waldviertel“

Münichreith-Laimbach

„Es ist nicht alles Granit, was glänzt“

Während einer etwa eineinhalbstündigen, wenig anstrengenden aber einzigartigen und spannenden Wanderung schauen wir auf die Besonderheiten unserer Landschaft. Daneben überlegen wir uns, was das südliche Waldviertel vom inneren Waldviertel unterscheidet.

Ort
Vermittlungsort ist flexibel, bevorzugt jedoch Gemeindegebiet von Münichreith-Laimbach, z.B. entlang des Kehrbaches (Laimbach, Münichreith), Runde vom Tennisplatz in Laimbach weg, Kollnitzbergrunde mit Aussichtsturm, Runde zum Urlauberkreuz

 

Dauer
1 1⁄2 Stunden, Länge ca. 3 km, ca. 100m Höhendifferenz

T ermin
Die Vermittlungen finden nach Terminvereinbarung statt.

Voraussetzungen
Die Tour ist körperlich wenig anstrengend, festes Schuhwerk ist erforderlich.

Motiv und Anlass
Der Gmünder Schriftsteller Thomas Sautner nennt in seinem Buch „Waldviertel steinweich“, sieben Elemente die das Waldviertel auszeichnen. Es sind dies der Wald, der Stein, das Wasser, das Bier, der „Erepfe“ (Erdapfel), der Mohn und der Karpfen. Wie sich diese Elemente bei uns im südlichen Waldviertel darstellen – und noch einiges mehr – das will ich in der Vermittlung mit meinen Besuchern herausarbeiten.

Zielgruppe
Hauptzielgruppe sind Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren (Hauptschulalter), für jüngere Kinder kann das Vermittlungsprogramm (nach Absprache) adaptiert werden.

Ziel der Vermittlung
Ich bin von der natürlichen Vielfalt meiner Heimat begeistert, einige dieser Besonderheiten will ich gern mit Ihnen teilen. In erster Linie will ich aber gut unterhalten, Geschichten erzählen und neugierig machen. Meine Gäste zum Nachdenken zu bringen ist mir wichtiger als bloß Wissen zu vermitteln.

Wir werden mit allen Sinnen Natur erleben und Zusammenhänge erkennen, manch eine(r) wird Lust bekommen mehr zu erfahren, aktiv zu werden.

Was ich noch möchte:

  • Ihnen die Besonderheiten dieser Landschaft näherbringen, im Großen (z.B. Morphologie, Geologie, Boden, Klima, Wasserhaushalt) und im Kleinen (z.B. Zeigerpflanzen, Zeigertiere).
  • Überprüfen ob gängige Waldviertelklischees auch für meine Heimat zutreffen.
  • Die Verbindung dieser Landschaft zu einer übergeordneten Landschaft (Waldviertel, NÖ) darstellen und Unterschiede herausstreichen.
  • Die Beziehung dieser Landschaft zu uns Menschen beschreiben.
  • Bewusst machen, dass Natur und Landschaft einem ständigen Wandel unterliegen, die Prägung der Natur hat niemals endgültigen Charakter, Natur ist stets dynamisch (Klimawandel, Donaulauf).

Weitere Vermittlungen: