„Ich bin richtig sauer!“

Münichreith

Streifzug mit Naturnachschau im Europaschutzgebiet Säu, Moorwald am Fuße des Ostrongs

Während einer etwa eineinhalbstündigen, wenig anstrengenden aber einzigartigen und spannenden Wanderung entdecken wir die Schönheiten dieses wilden Lebensraumes und setzen uns mit den unterschiedlichen Formen von Landschaftswahrnehmung auseinander.

Ort:

Moorwald bei Kehrbach/Gemeinde Münichreith, Europaschutzgebiet Säu

Dauer:
1 1⁄2 Stunden, Länge ca. 3 km, keine Höhendifferenz

T ermin:
Die Vermittlungen finden nach Terminvereinbarung statt.

Veranstaltet von:
Karl Haselböck (DI)
Zertifizierter Natur- und Landschaftsvermittler
Tel: 0681/10550541

Mail

Voraussetzungen:

Die Tour ist körperlich wenig anstrengend, festes Schuhwerk, oder noch besser Gummistiefel, sind erforderlich. Teilweise feuchter Grund.

Motiv und Anlass

Das Gebiet in welchem die Vermittlung stattfindet ist Teil des Natura 2000 Gebietes „Waldviertler Teich-, Heide- und Moorlandschaft“ und bietet viele Besonderheiten. Schon als Kind habe ich mich gern dort aufgehalten, die Landschaft, der feuchtnasse Moorwald, die Ursprünglichkeit und Unberührtheit dieses Lebensraumes haben mich damals schon sehr angesprochen. Ich habe die Landschaft immer als wild aber auch als einzigartig wahrgenommen. Jetzt möchte ich sie Ihnen zeigen!

Zielgruppe

Hauptzielgruppe sind Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren (Hauptschulalter), für jüngere Kinder kann das Vermittlungsprogramm (nach Absprache) adaptiert werden.

Ziel der Vermittlung

 Ich bin von der natürlichen Vielfalt meiner Heimat begeistert, einige dieser

Besonderheiten will ich gern mit Ihnen teilen. In erster Linie will ich aber gut unterhalten, Geschichten erzählen und neugierig machen. Meine Gäste zum Nachdenken zu bringen ist mir wichtiger als bloß Wissen zu vermitteln. Wir werden mit allen Sinnen Natur erleben und Zusammenhänge erkennen, manch eine(r) wird Lust bekommen mehr zu erfahren, aktiv zu werden.

Was ich noch möchte:

  • Die Besonderheiten dieser Landschaft näherbringen, im Großen (z.B. Morphologie, Geologie, Boden, Klima, Wasserhaushalt) und im Kleinen (z.B. Zeigerpflanzen, Zeigertiere).
  • Die Verbindung dieser Landschaft zu einer übergeordneten Landschaft (Waldviertel, NÖ) darstellen und Unterschiede herausstreichen.
  • Die unterschiedlichen Dimensionen von Landschaftswahrnehmung gemeinsam mit den Teilnehmern herausarbeiten, dabei wird an mehreren Stationen die Landschaft durch spezielle Brillen betrachtet.
  • Bewusst machen, dass Wahrnehmung und Wertschätzung relative Größen sind und dass ein konstruktiver Umgang zum Thema Landschaft und deren Entwicklung nur mit gegenseitigem Respekt und Toleranz möglich ist.
  • Die Beziehung dieser Landschaft zu uns Menschen beschreiben.
  • Bewusst machen, dass Natur und Landschaft einem ständigen Wandel unterliegen, die Prägung der Natur hat niemals endgültigen Charakter, Natur ist stets dynamisch (Klimawandel, Donaulauf).

 

Weitere Vermittlungen: